Berghänfling (Carduelis flavirostris)

EN: Twite NL: Frater DK: Bjergirisk
Kurzbeschreibung Ruheloser kleiner brauner Schwarmvogel im Winter
Teilsteckbriefe Flügel Berghänfling
Fundhäufigkeit 12 Fundmeldungen , Verbreitungskarte
Status
heimisch
Klimaanspruch
wohl wenig empfindlich Die Art ist vermutlich gegen Temperaturänderungen wenig empfindlich
Hätten Sie gedacht, dass...
... der Berghänfling nur in baumlosen Tundren des Nordens und der Gebirge brütet, daher sein Name?
  • ... die Art in der letzten Eiszeit als einziger Vogel von Tibet aus in Europas Tundren eingewandert ist?
  • ... bei dieser Vogelart das Weibchen alleine den Nestbau und die Brut erledigt, dabei aber vom Männchen netterweise gefüttert wird?
  • ... etwa 50 % der skandinavischen Berghänflinge im Watt überwintern, insgesamt ca. 30.000 Stück?
  • ... manche der Überwinterer sehr standorttreu sind, andere über Hunderte von Kilometern umziehen?
  • ... der Bestand des Berghänflings um 1960 sehr hoch war, dann einbrach und sich seit 1990 erholt?
  • ... Berghänflinge in frisch eingedeichten Salzwiesen erst viel Nahrung finden, dann aber mit Rückgang des Quellers diesen Lebensraum verlieren?
  • ... man vermutet, dass die Renaturierung vieler Salzwiesen in den Wattenmeer-Nationalparks zu der Bestandserholung seit 1990 geführt hat?
Klassifikation Singvögel
Berghänfling in der WoRMS-Datenbank
Steckbriefbild:
Berghänfling

Bildinformationen: Berghänfling

Autoren Fabian Schrauth
Lizenzbesitzer NABU
Lizenzhinweis Copyrighted Material; the copyright remains with the author (not this web publication)
Lizenz cc-by-sa 3.0
Weitere Bilder
Hätten Sie gedacht, dass....
... der Spottname „Hänfling“ sich vom schreckhaft-flatterhaften Verhalten dieser Kleinfinken ableitet?