Schädel Eissturmvogel (Fulmarus glacialis (cranium))

EN: Northern fulmar, skull NL: Noordse stormvogel, schedel DK: Mallemuk kranium
Teilart von Eissturmvogel (Fulmarus glacialis)
Kurzbeschreibung Hochsee-Röhrennase mit merkwürdigem Duft
Fundhäufigkeit 1 Fundmeldung , Verbreitungskarte
Status
heimisch
Aussehen Gefieder weiß, Rücken und Schwingen grau. Unverwechselbar durch die hornige Röhre auf der Schnabelmitte, die vermutlich zum Geruchssinn beiträgt, mit dem die Röhrennasen Planktonansammlungen auf See riechen können. Schwingenspitzen dunkler grau, aber nicht gefleckt wie bei den meisten Möwen. In der Arktis sind ca 90 % der Vögel dunkelgrau.
Hätten Sie gedacht, dass...
... das ganze Gefieder des Vogels sehr durchdringend und unauslöschlich nach Fisch stinkt?
  • ... Eissturmvögel aus der Nahrung Fischöl extrahieren, das sie bei Gefahr gegen Feinde speien?
  • ... Eissturmvögel am Boden nur unbeholfen watscheln oder auf dem Bauch vorwärts rutschen?
  • ... die Art wegen der tolpatschigen Gangart bei Seeleuten „August“ heißt („dummer August “= Clown)?
  • ... der Vogel seit 1972 auf Helgoland brütet und dort inzwischen mit etwa 100 Paaren vertreten ist?
  • ... die Jungvögel bis zu drei Wochen allein am Nistplatz hocken oder auf der See schwimmen und von ihren Fettreserven leben, bis sie fliegen können?
  • ... die Art bis etwa 1750 nur bei Island und St. Kilda (GB) lebte und sich seither südwärts ausbreitet?
  • .. die Vögel bis zu 50 cm lange Plastikfetzen als Futter betrachten und schlucken, hingegen Plattfische, Seesterne und Krabben verschmähen?
Klassifikation Röhrennasen
Schädel Eissturmvogel in der WoRMS-Datenbank
Steckbriefbild:
Schädel Eissturmvogel

Bildinformationen: Schädel Eissturmvogel

Autoren Rainer Borcherding
Lizenzbesitzer Schutzstation Wattenmeer
Lizenzhinweis Copyrighted Material; the copyright remains with the author (not this web publication)
Lizenz cc-by-sa 3.0
Hätten Sie gedacht, dass....
... der wissenschaftliche Name Fulmarus sich von engl. foul mew ableitet, was „Stinkmöwe“ heißt?