Wittling (Merlangius merlangus)

EN: Whiting NL: Wijting DK: Hvilling
Kurzbeschreibung Kinnfadenloser Verwandter des Kabeljaus
Fundhäufigkeit 13 Fundmeldungen , Verbreitungskarte
Verbreitung
Europa, Schwarzes Meer bis Nordkap, Nord- und Ostsee Rein europäische Küstenart, vom Schwarzen und Mittelmeer über Spanien und Frankreich bis zum Nordkap. Überall in der Nordsee, auch im Wattenmeer als Jungfisch teils massenhaft. Im Skagerrak und Kattegat sowie vereinzelt in der westlichen Ostsee bis Gotland.
Status
heimisch
Klimaanspruch
wärmeliebende Art Die Art wird durch Erwärmung der Nordsee gefördert (GENNER et al 2004)
Hätten Sie gedacht, dass...
... auch auf englisch („Whiting“) die im Vergleich zum Dorsch helle Färbung den Namen ergab?
  • ... ganz junge Wittlinge sich auf See in Schwärmen unter Schirmquallen versammeln, um dort Schutz vor größeren Raubfischen zu finden?
  • ... die diesjährigen Jungfische, die noch keinen Winter überstanden haben, von Fischereibiologen als „Null-Klasse“ bezeichnet werden?
  • ... in Nordsee und Nordatlantik pro Jahr etwa 100.000 Tonnen Wittling gefischt werden, sowohl als Speisefisch (Fischstäbchen) als auch zur Fischmehlproduktion für die Lachs- und Viehzucht?
  • ... die Art zu ihrem Glück nicht nur schnellwüchsig und kurzlebig ist (höchstens 10 Jahre), sondern dass auch 2/3 der Fische Weibchen sind, die pro Jahr 200.000 - 1 Million Eier produzieren?
  • ... der Wittling nach 2 Jahren ab 23 cm Länge gefangen werden darf, er aber erst nach 3 Jahren geschlechtsreif ist?
Klassifikation Dorschartige
Wittling in der WoRMS-Datenbank
Steckbriefbild:
Wittling

Bildinformationen: Wittling

Autoren Rainer Borcherding
Lizenzbesitzer Schutzstation Wattenmeer
Lizenzhinweis Copyrighted Material; the copyright remains with the author (not this web publication)
Lizenz cc-by-sa 3.0
Weitere Bilder
Hätten Sie gedacht, dass....
... der wissenschaftliche Name Merlangius, den Carl von Linné der Art 1785 gab, dem französischen Artnamen „Merlan“ entspricht?