Strandwegerich (Plantago maritima)

EN: Sea plantain NL: Zeewegbree DK: Strand-vejbred
Kurzbeschreibung Grundrosette aus schmalen dickfleischigen Blättern
Fundhäufigkeit 7 Fundmeldungen , Verbreitungskarte
Verbreitung
Weltweit, Spanien bis Grönland, Nord- und Ostsee Von Spanien bis zum Nordkap und Island überall an den Küsten sehr verbreitet, nach Süden auch zunehmend im Binnenland auftretend. Einzelfunde in Südgrönland, am südlichen Mittelmeer und in Vorderasien. Vielerorts in Nordamerika an beiden Küsten und im Binnenland, außerdem in Feuerland. An Nord- Ostsee überall flächendeckend vorhanden.
Status
heimisch
Klimaanspruch
wohl wenig empfindlich Die Art ist vermutlich gegen Temperaturänderungen wenig empfindlich
Hätten Sie gedacht, dass...
... der Strandwegerich im Lauf des Sommers immer mehr Salz in seinen Blättern ansammelt? Diese quellen auf, wobei das Salz mit Wasser verdünnt wird (Salzsukkulenz), und sterben schließlich ab.
  • ... die Samen des Wegerichs eine bei Nässe schleimige Umhüllung haben, wodurch sie an Tierhufen hängenbleiben und verbreitet werden?
  • ... fast jeder Teil des Strandwegerichs von speziellen Insekten besiedelt wird? Insgesamt leben 26
  • ... der keimende Strandwegerich im Frühjahr eine wichtige Nahrung der Ringelgänse ist?
  • ... man im Sommer anhand der Lochmuster in den Blättern schon erkennen kann, welche Käferart an einer Wegerichpflanze frißt?
  • ... junge Wegerichblätter mit Speck gebraten lecker schmecken, während alte nur gekocht nach dreifachem Wechsel des Kochwassers genießbar sind?
Klassifikation Lippenblütlerartige
Strandwegerich in der WoRMS-Datenbank
Steckbriefbild:
Strandwegerich

Bildinformationen: Strandwegerich

Autoren Rainer Borcherding
Lizenzbesitzer Schutzstation Wattenmeer
Lizenzhinweis Copyrighted Material; the copyright remains with the author (not this web publication)
Lizenz cc-by-sa 3.0
Weitere Bilder
Hätten Sie gedacht, dass....
... der Gattungsname Plantago „wie die Fußsohle“ bedeutet, da Wegerich oft auf Fußwegen anzutreffen ist? (Autobahnen kannten die Griechen ja nicht)