Schädel Kiebitzregenpfeifer (Pluvialis squatarola (cranium))

EN: Grey plover, skull NL: Zilverplevier, schedel DK: Strandhjejle kranium
Teilart von Kiebitzregenpfeifer (Pluvialis squatarola)
Kurzbeschreibung Ungeselliger mittlerer Watvogel, Achselfedern schwarz
Fundhäufigkeit noch keine Funde dieser Art , Verbreitungskarte
Status
heimisch
Hätten Sie gedacht, dass...
... die Art bei der Nahrungssuche Ruhe braucht, damit die Würmer unerschrocken umherkrabbeln, weshalb der Vogel gerne einsam auf hohen Watten Nahrung sucht, wo keine anderen Vögel sind?
  • ... das Weibchen in nur 8 Tagen seine 4 Eier legt, die zusammen 140 g wiegen - was 2/3 ihres eigenen Körpergewichts entspricht? Beim Menschen entspräche das vier Babys von je 10 kg in 8 Tagen!
  • ... die Jungvögel im September alleine den Weg von Sibirien ins Wattenmeer und weiter nach Westeuropa und Afrika finden, nachdem ihre Eltern bereits im August vorgeflogen sind, um im Watt die Mauser zu beginnen?
  • ... fast die gesamte Kiebitzregenpfeifer-Population des Ostatlantischen Zugweges, ca 160.000 Tiere, das Wattenmeer als Rastplatz braucht, wobei im Mai sogar fast alle gleichzeitig hier sind?
Klassifikation Regenpfeifer
Schädel Kiebitzregenpfeifer in der WoRMS-Datenbank
Steckbriefbild:
Schädel Kiebitzregenpfeifer

Bildinformationen: Schädel Kiebitzregenpfeifer

Autoren Rainer Borcherding
Lizenzbesitzer Schutzstation Wattenmeer
Lizenzhinweis Copyrighted Material; the copyright remains with the author (not this web publication)
Lizenz cc-by-sa 3.0
Hätten Sie gedacht, dass....
... der englische Name „Grey Plover“ übersetzt „Grauer Regenvogel“ heißt, weil er - wie viele Vögel - seit Jahrhunderten irrtümlich als Wetterprophet gilt? Zwar ist ihr dreisilbiges Pfeifen nicht wesentlich ungenauer als die heutige Wettervorhersage, aber es dient wohl eher anderen Zwecken...