Meersalde (Ruppia maritima)

EN: Beaked tasselweed NL: Snavelruppia DK: Almindelig havgræs
Kurzbeschreibung Schmale grüne Bändsel im Brackwasser, lange Samenstiele
Fundhäufigkeit 2 Fundmeldungen , Verbreitungskarte
Verbreitung
Weltweit, Azoren bis Nordkap, Nord- und Ostsee Weltweit sehr verbreitet in Europa, Nordamerika und Australien, außerdem zerstreut in Südamerika, Südafrika und Ostasien. Funde überwiegend in Küstennähe, aber teilweise auch im Binnenland. An den meisten Küsten der Nord- und Ostsee, relativ wenig im Kattegat, in der nördlichen Ostsee ausgedünnt.
Status
heimisch
Klimaanspruch
wohl wenig empfindlich Die Art ist vermutlich gegen Temperaturänderungen wenig empfindlich
Hätten Sie gedacht, dass...
... die Art auch Geschnäbelte Salde heißt, weil ihre Samen oft am Ende lang zugespitzt sind?
  • ... die Meersalde zwar unter Wasser wächst, aber nicht mehr als 70 cm Wassertiefe verträgt?
  • ... die Meersalde konkurrenzschwächer ist als die Schraubensalde und sich nur dort halten kann, wo Wellen den Gewässergrund im Winter aufreißen oder grasende Wasservögel Platz schaffen?
  • ... die Samen der Salden teilweise unverdaut durch Enten hindurchgehen und sich so ausbreiten?
  • ... die Art die Selbstbestäubung so gut beherrscht, dass oft alle 8 Samen eines Blütenstandes reifen?
  • ... manchmal an Blüten oder Stängeln bis zu 1,5 cm dicke Gallen auftreten, die von einem Schleimpilz erzeugt und einzeln davongespült werden?
  • ... die Salde eine Futterpflanze des Seegras-Schilfkäfers ist, der sein ganzes Leben unter Wasser verbringt und Sauerstoff aus der Pflanze zapft?
Klassifikation Froschlöffelartige
Meersalde in der WoRMS-Datenbank
Steckbriefbild:
Meersalde

Bildinformationen: Meersalde

Autoren Rainer Borcherding
Lizenzbesitzer Schutzstation Wattenmeer
Lizenzhinweis Copyrighted Material; the copyright remains with the author (not this web publication)
Lizenz cc-by-sa 3.0
Weitere Bilder
Hätten Sie gedacht, dass....
... der Gattungsname an den Botaniker H.B. Rupp aus Jena erinnert, der trotz seines frühen Todes (1688 - 1719) wohl ein engagierter Forscher war?