Knotiges Mastkraut (Sagina nodosa)

EN: Knotted pearlwort NL: Sierlijke vetmuur DK: Knude-firling
Kurzbeschreibung Zierlicher weißer Blütenstern mit Blättchen wie Knötchen
Fundhäufigkeit 4 Fundmeldungen , Verbreitungskarte
Verbreitung
Nordhalbkugel, Spanien bis Island, Nord- und Ostseeküste Fast flächendeckend im kühl-gemäßigten Bereich Europas vom Nordkap und Island bis nach Mitteleuropa. In Spanien ganz vereinzelt, in Kananda verbreitet. Rund um die Nord- und Ostsee fast überall vorhanden.
Status
heimisch
Klimaanspruch
wohl wenig empfindlich Die Art ist vermutlich gegen Temperaturänderungen wenig empfindlich
Hätten Sie gedacht, dass...
... der Artname nodosa = knotig sich auf die kugeligen Kurztriebe in den Blattachseln bezieht?
  • ... diese Blattachselknospen im Herbst abfallen, um sich im nächsten Frühjahr als Ableger zu neuen Pflanzen zu entwickeln?
  • ... die Art genetisch recht variabel ist und mal 20, mal 44 und mal 56 Chromosomen hat?
  • ... die Blüten sich zwar alle Mühe geben, Insekten anzulocken, die Samen aber oft doch durch Selbstbestäubung befruchtet werden, wie man durch Genanalysen herausfand?
  • ... Mastkräuter zur Familie der Nelken gehören, auch wenn sie etwas bescheidener ausfallen als ihre Verwandten aus dem Blumenladen?
  • ... an der Küste mindestens drei weitere Mastkräuter wachsen, nämlich das Strand-, das Niederliegende und - selten - das Pfriemen-Mastkraut, die alle noch kleiner und unscheinbarer sind?
Klassifikation Nelkenartige
Knotiges Mastkraut in der WoRMS-Datenbank
Steckbriefbild:
Knotiges Mastkraut

Bildinformationen: Knotiges Mastkraut

Autoren Rainer Borcherding
Lizenzbesitzer Schutzstation Wattenmeer
Lizenzhinweis Copyrighted Material; the copyright remains with the author (not this web publication)
Lizenz cc-by-sa 3.0
Weitere Bilder
Hätten Sie gedacht, dass....
... der wissenschaftliche Gattungsname dieser zierlichen Pflänzchen tatsächlich „Mast(futter)“ bedeutet, was wohl vor 200 Jahren ein Scherz des namensgebenden Botanikers war?