Kurzästiger Queller (Salicornia europaea)

EN: Prostrate glasswort NL: Kortarige zeekraal DK: Kortakset salturt
Kurzbeschreibung Kleiner Säulenkaktus mit kurzen Ästchen
Fundhäufigkeit 20 Fundmeldungen , Verbreitungskarte
Verbreitung
Nordhalbkugel, Mauretanien bis Nordkap, Nord- und Ostsee Europas Küsten vom Nordkap über Nord- und Ostsee bis zum Mittelmeer und Persischen Golf sowie bis Mauretanien. Auch an beiden Küsten Nordamerikas sowie in China und Japan. In Mitteleuropa vielfach auch an Binnenlandsalzstellen. An der Nordsee überall, an der Ostsee etwas zerstreuter.
Status
heimisch
Klimaanspruch
wohl wenig empfindlich Die Art ist vermutlich gegen Temperaturänderungen wenig empfindlich
Hätten Sie gedacht, dass...
... es 4 - 7 Arten von Queller bei uns gibt, die aber nur durch Genanalysen zu unterscheiden sind?
  • ... Queller ein wichtiges Futter für die im Oktober eintreffenden Pfeifenten ist?
  • ... die Freisetzung der Quellersamen nach dem ersten Frost für die überwinternden Berghänflinge so wichtig ist, dass sie sofort aus den Strandasterwiesen in die Quellerwatten überwechseln?
  • ... der Queller ein solches „Erfolgsmodell“ ist, dass es Arten aus dieser Gattung an Küsten rund um den Globus gibt?
  • ... die Flächenverkleinerung durch Rückbildung der Blätter beim Queller sowohl den Wasserverbrauch senkt als auch seinen Strömungswiderstand bei Überflutung verringert?
  • ... Queller im Juni sehr gut als Salat schmeckt?
  • ... der Queller trotzdem nicht der wildwachsende Vorläufer der Salzstange ist?
Klassifikation Nelkenartige
Kurzästiger Queller in der WoRMS-Datenbank
Steckbriefbild:
Kurzästiger Queller

Bildinformationen: Kurzästiger Queller

Autoren Rainer Borcherding
Lizenzbesitzer Schutzstation Wattenmeer
Lizenzhinweis Copyrighted Material; the copyright remains with the author (not this web publication)
Lizenz cc-by-sa 3.0
Weitere Bilder
Hätten Sie gedacht, dass....
... die Asche von Quellerpflanzen durch ihren Salzgehalt den Schmelzpunkt von Glas herabsetzt, was bei der Glaserzeugung wichtig war und der Pflanze den Namen „Glasschmalz“ eintrug?