Aktuelles

Rückkehr der Watvögel

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15. Juli: Ab Anfang Juli bevölkert sich das Watt zunehmend m...

15. Juli:

Ab Anfang Juli bevölkert sich das Watt zunehmend mit langschnäbligen Watvögeln. Sie sind entweder schon mit dem Brutgeschäft fertig, oder haben ihren Nachwuchs an Polarfuchs, Raubmöwen oder Schneeeulen verloren. Nun erholen sie sich im Wattenmeer bei Wärme und guter Futterversorgung von der hektischen Brutzeit in der nordischen Tundra. Außerdem beginnt nun die Vollmauser: der Wechsel des gesamten Gefieders. Verteilt über zwei bis drei Monate fallen alle Federn aus und wachsen neu nach. Eiweißreiches Futter und viel Ruhe sind nun besonders wichtig für die Zugvögel.

Wittlinge im Watt

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30. Juni: Das Wattenmeer ist eine Kinderstube...

30. Juni:

Das Wattenmeer ist eine Kinderstube für viele Nordseetiere, darunter auch für den Wittling. Dieser eng mit dem Dorsch verwandte Fisch ohne Kinnfaden kann in manchen Jahren massenhaft im Wattenmeer auftreten. "Wittlingsjahre" waren früher bei den Krabbenfischern gefürchtet, da die Babyfische sehr eifrig die Babygarnelen wegfressen. Erstmals seit fast 20 Jahren könnte nun wieder ein Wittlingsjahr bevor stehen. Überall in den Seetierfängen der Ausflugsschiffe und vereinzelt auch tot angespült sind die derzeit 7 cm langen jungen Wittlinge zu finden.

Kükenfreuden und Gefahren

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10. Juni: Küstenbesucher können in diesen Tagen die Küken vo...

10. Juni:


Aufmerksame Küstenbesucher können in diesen Tagen die Küken oder ganze Familien von Watvögeln an der Küste entdecken. Rotschenkel warnen oft lautstark, während ihre Küken meist gut getarnt im hohen Gras sitzen. Die Küken des Sandregenpfeifers dagegen sind oft an gefährlichen Stellen am Strand oder auf Wegen anzutreffen, während ihre Eltern leise trillernd über dem Störenfried kreisen. Bei akuter Gefahr läuft ein Altvogel dem Störenfried vor die Füße und spielt einen Flügelbruch vor. So „verleitet“ er den Angreifer lockend und piepsend fort von den gefährdeten Küken – eine tapfere Tat!

 

Ankunft der Admirale

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25. Mai: Mit leichter Verspätung erscheinen an der Küste di...

25. Mai:

Mit leichter Verspätung erscheinen nun an der Küste die ersten Admirale. Ihre schwarz-weiß-roten Flügel, die an die Admirals-Uniform der Kaiserzeit erinnert, sind oft zerzaust, denn sie kommen aus Südeuropa und haben mit dem nordwärts schreitenden Frühling schon ganz Mitteleuropa überquert. Manche fliegen bis nach Skandinavien hinauf. Aus ihren Eiern entwickelt sich an Brennesseln die nächste Faltergeneration, die an der Nordsee im August fliegt. Es ist unklar, ob ein Teil der Spätsommertiere wieder südwärts fliegt, oder ob der Falterzug eine Einbahnstraße ist.

Tunnelbau beginnt!

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12. Mai: Anfang Mai sind die Salzkäfer aus ihren Überwinter...

12. Mai:

Anfang Mai sind die Salzkäfer aus ihren Überwinterungshöhlen in der oberen Salzwiese geschlüpft, wo sie sich im Herbst eingegraben hatten. Bei windstillem Wetter haben sie fliegend die äußeren Salzwiesen erreicht und dort neue Wohngänge angelegt. Nun sieht man bei Ebbe vielerorts ihre Erdhügelchen zwischen den keimenden Quellerpflanzen. Jeder Salzkäfer legt einen 10 cm tiefen Tunnel an, den er nur bei Ebbe kurz verlässt, um Mikroalgen von der Wattoberfläche zu sammeln. Bei Flut sitzt jeder Käfer geschützt in seinem durch einen Erdpfropf verschlossenen Tunnel.

Die Seeschwalben kommen!

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2. Mai: Zurück aus der Antarktis treffen die Seeschwalben ...

2. Mai:

Zurück aus der Antarktis treffen die Seeschwalben nun wieder im Wattenmeer ein und eröffnen mit ihren Rufen die Sommersaison. Brand- und Zwergseeschwalbe haben an den Küsten Afrikas überwintert. Die Küstenseeschwalben haben den Südsommer über dem Antarktischen Ozean „verbummelt“. Dabei hat jede Küstenseeschwalbe über den Winter etwa 80.000 km Flugstrecke absolvier! Nun sind sie zur Brut zurück auf Inseln und Halligen und werden bald mit Fischchen als Hochzeitsgeschenk für diese Saison die Ehe schließen.

Der Queller keimt

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5. Apr.: Wenn es Anfang April regnet, beginnen überall in d...

5. Apr.:

Wenn es Anfang April regnet, beginnen überall in den Salzwiesen unzählige kleine Quellerpflanzen aus ihren Samenkörnern zu keimen. Zwar kann der Queller das für Landpflanzen giftige Meersalz ertragen und in seinen Zellen einlagern. Die Keimlinge sind aber besonders empfindlich und starten lieber ins Leben, wenn Regen die Salzwiesen gespült hat. Durch ihre dickfleischigen Blättchen, die an Wüstenpflanzen erinnern, sind die Baby-Queller leicht erkennbar.

Wurmeier auf dem Watt

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1. März: Rötliche Gelatinekugeln auf dem Wattboden kündigen...

1. März:

Kleine rötliche Gelatinekugeln auf dem Wattboden kündigen wieder das kommende Frühjahr an. Es sind die Eipakete des Kiemenringelwurms (Scoloplos armiger), in denen sich pro Kugel etwa 10.000 Eier befinden. Jeweils ein Weibchen und mehrere Männchen erzeugen in einer aufregenden Nacht das Eipaket. Andersfarbige Gelatinekugeln stammen vom Kotpillenwurm (braun), vom Gefleckten Blattwurm (grün) oder vom Köpfchenwurm (gelb).

Tote Pottwale

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12. Jan.: Alle paar Jahre werden Pottwalbullen...

12. Jan.:

Alle paar Jahre werden Pottwalbullen an der Wattenmeerküste angespült. Sie wandern im Frühwinter von der Arktis südwärts, um in subtropischen Paarungsgebieten die Weibchen aufzusuchen. Dabei stranden und verenden Einzeltiere oder Gruppen mitunter im flachen Wattenmeer. Die Tiere sind hoch mit Giftstoffen belastet und haben teiweise Müll im Magen. Tot auf hoher See driftende Exemplare sind eher ungewöhnlich. Durch Faulgase blähen sich die Kadaver auf und können schon nach 2 Tagen spektakulär explodieren (dead whale explosion / Ameland).