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Hummer als Sturmopfer?

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17. Feb.: Überraschend strandeten in den letzten Wochen zwei...

17. Feb.:

Bislang gab es Funde des Hummers praktisch nie an den Sandstränden des Wattenmeeres, da die Art nur Hartgrund besiedelt. Außerdem verbringen Hummer den Winter nach allem, was man weiß, in einer Art Winterruhe. Vielleicht wurden die tot angespülten Tiere von den Winterstürmen aus ihren Verstecken gespült und - wie Zigtausende von Seesternen - in der Brandung "tot gerollt" und an den Strand geworfen.

Zeit für die Maske!

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15. Feb.: Ein Vogel, der im Februar eine Gesichtsmaske aufse...

15. Feb.:

Ein Vogel, der im Februar eine Gesichtsmaske aufsetzt und auch noch Lachmöwe heißt, könnte ein alberner Karnevalsscherz sein. Tatsächlich aber hat diese Möwe ihren humoristischen Namen daher, dass sie früher meist im Binnenland an Lachen, also an flachen Seen brütete. Die Gesichtsmaske ist Teil ihres Brutkleides und dient als Warnsignal für Artgenossen: Wenn zwei Lachmöwen sich in der Brutkolonie frontal ansehen, ist dies die letzte Warnung, ehe die Federn fliegen. Jetzt ab Mitte Februar wachsen den Lachmöwen die ersten dunklen Federn am Kopf . Der Frühling kann kommen!

Seesternstrandungen

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7. Jan.: Durch kräftige Stürme können See- und Schlangenste...

7. Jan.:

Durch kräftige Stürme können See- und Schlangensterne auf sandigem Meeresboden zu Tausenden zusammen gespült und auf den Strand geworfen werden. Im Prinzip sind die Tiere gesund, werden aber ein Opfer der Naturgewalten. Seesterne sind nach einigen Stunden in den Brandungswellen meist so durchgeschüttelt, dass sie am Strand bald sterben. Schlangesterne dagegen sind so hart gepanzert, dass sie nach der Strandung oft noch auf der Suche nach dem Meer am Strand umher krabbeln. Massenstrandungen von Seesternen und –igeln wurden schon oft dokumentiert, die ältesten Berichte stammen aus Frankreich und England aus dem 19. Jahrhundert!

Minischnecken suchen

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1. Dez.: Wenn die ersten Stürme über die Salzwiesen gegange...

1. Dez.:

Wenn die ersten Stürme über die Salzwiesen gegangen sind, liegen dicke Spülsäume aus Pflanzenresten am Fuß der Dünen und Deiche. Wo das Treibsel nicht von den Küstenschutzbehörden entfernt wird, lohnt sich bei mildem Wetter das Durchsuchen dieser Spülsäume. Sie können die Schalen kleiner Salzwiesenschnecken enthalten, die im Sommer nur schwer zu finden sind. Mausöhrchenschnecke und Marschenschnecke, aber vielleicht auch die Übersehene Wattschnecke liegen zwischen den Samen und Blättchen und warten auf die Entdeckung...

Seltene Fische in Sicht?

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15. Nov.: Die Abkühlung der Nordsee macht oft Mitte November...

15. Nov.:

Die Abkühlung der Nordsee macht oft Mitte November den eventuell im Sommer aus wärmeren Meeren eingewanderten Fischen den Garaus. Seltene Irrgäste wie Mondfisch, Schwertfisch oder Brachsenmakrele fallen nun der Kälte zum Opfer und werden an die Strände gespült. Oft verraten pickende Möwen, wo ein größeres Tier am Spülsaum liegt. Wir sind gespannt auf alle ungewöhnlichen Fischbeobachtungen! Fotos, die möglichst auch die Flossenform erkennen lassen, sind hier besonders wichtig. Viel Spaß bei herbstlichen Strandspaziergängen!

Die Enten pfeifen

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1. Nov.: Überall an der spätherbstlichen Küste sind nun gro...

1. Nov.:

Überall an der spätherbstlichen Küste sind nun große Schwärme der arktischen Pfeifenten zu beobachten. Ihre hellen Bäuche und der gelbe Scheitel der Erpel machen eine Erkennung recht einfach. Tagsüber rasten die kleinen Enten in Wassernähe, um bei Gefahr durch Greifvögel oder Jäger schnell untertauchen zu können. Als Vegetarier müssen Pfeifenten viel Gras oder Wintergetreide fressen – was manche Bauern nicht erfreut. Wenn es schneit, haben die Enten Reserven für 3 Tage, ehe sie auf der Suche nach Grünfutter in Richtung Südwesten ausweichen. In den Niederlanden sind sie oft den ganzen Winter über zu beobachten.

Ringelgänse auf Durchreise

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15. Okt.: Schon Ende September sind die kinderlosen Ringelgä...

15. Okt.:

Schon Ende September sind die kinderlosen Ringelgänse aus Sibirien zurückgekehrt, deren Küken von Polarfuchs, Möwen oder Schneeeulen gefressen worden sind. Mittlerweile sind aber auch die erfolgreichen Ringelganseltern mitsamt Nachwuchs wieder im Wattenmeer zu beobachten. Sie rasten in großen Schwärmen auf den Seegras- und Salzwiesen der Küste, um sich Kraft für den Weiterzug nach England und Frankreich anzufressen. Die Jungvögel sind noch etwas kleiner als ihre Eltern, haben keinen Halsring und helle Schrägstreifen auf den Deckflügeln.

Käferlarven mit Wasserschaden

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5. Okt.: Im Übergang vom Strand zur Düne lebt in senkrechte...

5. Okt.:

Im Übergang vom Strand zur Düne lebt in senkrechten Röhren die Larve des seltenen Strand-Sandlaufkäfers. Normalerweise schleudern die Käferlarven den Sand beim Tunnelbau weit fort. Nun wurden auf dem Norderoogsand eigenartige Haufen von Sandklümpchen gefunden. Offenbar können die Käferlarven nach Überflutungen den nassen Sand portionsweise wegschleppen, um ihren Höhleneingang, wo sie auf Beute lauern, wieder freizulegen.

Ankunft aus der Arktis

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1. Okt.: In den ersten Oktobertragen sind die Schneeammern ...

1. Okt.:

In den ersten Oktobertragen sind die Schneeammern im Wattenmeer zu erwarten. Sie haben auf Grönland und in den anderen Arktisregionen gebrütet und kommen nun zur Überwinterung ins Wattenmeer. Gemeinsamt mit Ohrenlerchen und Berghänflingen nutzen sie die Samenvorräte der Salzwiesen, die von den Herbststürmen am Deich zusammen gespült werden. Beim Auffliegen sind die sonst überwiegend braunen Schneeammern leicht an einem großen weißen Flügelfleck erkennbar.